Rioja

Entlang des Flusses Ebro teilt sich das Anbaugebiet Rioja in drei Zonen: Rioja Alavesa, Rioja Alta und Rioja Baja. Die Einflüsse des Atlantik und die heiße Sonne des Mittelmeeres schaffen im Zusammenspiel mit der Geographie sehr unterschiedliche Mikroklimata. Die Böden der Rioja Alavesa weisen einen hohen Kalkgehalt auf, wodurch die Rotweine heller und filigraner ausfallen. In der Rioja Alta findet man sowohl Schwemmland als auch eisen-, lehm- und kalkhaltige Böden. Daher entstehen hier komplexe und körperreiche Weine. Die Rioja Baja hingegen besitzt lehm- und eisenhaltige Böden, was zu den kräftigsten Weinen der gesamten Rioja führt. Typisch für die Rioja sind fassgelagerte Rotweine. Diese werden in Barricas aus überwiegend französischer und amerikanischer Eiche ausgebaut. Bei den Roten dominiert die edle einheimische Sorte Tempranillo. Sie wird jedoch häufig mit der Garnacha, Mazuelo oder auch der seltenen Graciano verschnitten. Bei den Weißen kommen die Viura, Malvasia und Garnacha Blanca zum Einsatz. Diese 7 Sorten sind auch diejenigen, die vom Consejo Regulador, dem Kontrollorgan der D.O.Ca. Rioja, zugelassen sind. Rioja wurde 1991 als erste Region mit dem Status „Denominacion de Origen Calificada,“ als Anerkennung für die hohen Qualitätsnormen und strikten Kontrollen, belohnt.